Süntel - Schroffe Klippen - weiter Blick
Der bis zu 440 Meter hohe Süntel liegt zwischen Bad Münder und Hessisch Oldendorf und ist ein so typischer Höhenzug des Weserberglandes. Anders als z.B. der Deister ist der Süntel aufgrund seiner geologischen Struktur nicht von Verkehrswegen durchzogen und kann nur erwandert bzw. mit dem Rad erkundet werden. Der Gebirgszug nördlich von Hameln ist ein attraktives Wandergebiet.
Tiefe Täler, eindrucksvolle Felswände, eine 100 ha große Hochebene, Wasserfälle und Tropfsteinhöhlen wie die Schillathöhle und die Riesenberghöhle machen das unter Naturschutz stehende Gebiet so interessant.
Eine botanische Rarität ist die nach dem Höhenzug benannte Süntelbuche, eine seltene Variante einer Rotbuche mit verdrehten und miteinander verwachsenen Ästen, von denen leider nur noch rund ein Dutzend älterer Exemplare stehen.
Der im Süntel vorkommende Sandstein wurde für viele bekannte Gebäude in der Region verwendet, u.a. fand er Verwendung für das Rattenfängerhaus in Hameln, das Schloss Barntrup, das Schloss Hämelschenburg oder das Schloss Schwöbber. Der Kalkstein aus diversen Steinbrüchen wird für den Strassenbau genutzt.
Neben den Bisperoder Klippen im Ith bieten auch die Klippen am Hohenstein alpinen Kletterern hervorragende Trainingsbedingungen. Auf der Hohen Egge, der höchsten Erhebung im Mittelgebirgszug, steht der 25 Meter hohe bewirtschaftete Süntelturm, ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, der einen tollen Rundumblick garantiert.
Ein weiteres beliebtes Wanderziel ist der Hohenstein mit seinen schroffen Klippen. Der Hohenstein ist ein bewaldetes Plateau auf rund 340 Metern Höhe, an seiner Südflanke fallen Klippen bis zu 40 Meter steil ab. Der Weg verläuft zunächst durch den Wald und über die Wiesen des Blutbachtals, dann steil durch den Wald über dutzende von Treppenstufen aus Stein. Oben angekommen bietet sich ein eindrucksvoller Blick ins Wesertal, ein Höhenweg führt an den Klippen entlang. Der Rückweg erfolgt über bequeme Wald- und Forstwege, insgesamt ist die Tour rund acht Kilometer lang.
Besuchte Orte im Süntel:
Umgeben von Wäldern liegt das Auetal in einem breiten Tal zwischen den Bückebergen und dem Wesergebirge. Auf Grund der verkehrsgünstigen Lage wird die Gemeinde Auetal häufig auch als das „Tor ins Weserbergland“ bezeichnet.
Zwischen Hameln und Rinteln liegt Hessisch Oldendorf mit seinen 24 Ortsteilen am Weserradweg sowie der Deutschen Märchenstraße. Wer den Ort besucht, trifft auf eine vielseitige Stadt mit wechselvoller Geschichte.




