Bad Münder - Stadt der Heilquellen
Im Deister-Süntel-Tal nördlich von Hameln, zwischen den waldreichen Höhenzügen Deister und Süntel, liegt die Stadt Bad Münder mit ihren 16 Ortsteilen. Der Kurort ist besonders durch seine sieben Heilquellen bekannt, deren Heilkraft schon Mönche aus dem etwa 50 Kilometer entfernten Minden dazu veranlasste, zu Fuß in die Stadt zu reisen um die Heilkraft der Sole-, Schwefel- und Bitterquellen zu nutzen.
Noch heute werden die Heilquellen zum Trinken in der Wandelhalle, im Solebad und zum Durchatmen am Gradierwerk genutzt.
Der schöne Kur- und Landschaftspark bietet belebte und ruhige Zonen mit geschwungenen Wegen, Wasserflächen und einzigartigen Bäumen. Beliebte Treffpunkte sind die Weltmeister-Minigolfanlage und die Konzertmuschel. Einmalig in Norddeutschland ist der neue Glasskulpturenpark mit 15 hochwertigen Glaskunststelen.
Die Altstadt
Die schöne Altstadt mit ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und Sandsteinbauten im Stil der Weserrenaissance machen Bad Münder zu einer Topdestination im Deister-Süntel-Raum. Der Söltjerbrunnen vor dem Rathaus berichtet von der Salzgewinnung, die bis aufs Jahr 1033 zurückgeht und erst 1924 eingestellt wurde.
Die mittelalterlichen Gassen, der Kirchhof mit dem markanten Turm der Petri-Pauli-Kirche. Straßencafés, Restaurants, kleine Geschäfte und reges Treiben auf dem wöchentlichen Markttag laden zum Verweilen und Stöbern ein.
Der Kurpark
Anziehungspunkt für Touristen ist der von Züricher Landschaftsarchitekten geschaffene kontrastreiche etwa 14 Hektar große Kur- und Landschaftspark mit dem 1999 nach historischem Vorbild errichteten Gradierwerk. An der höchsten Stelle des Parks liegen der Kurparksee und der Aussichtspunkt Bellevue, von hier aus haben Besucher einen wunderschönen Blick auf die Stadt.
Ausflugsziele
Auf der Minigolfanlage des Deutschen Minigolfsport Verbandes werden regelmäßig nationale und internationale Wettbewerbe ausgetragen. Freunde der klassischen Musik können Konzerte im Martin-Schmidt-Konzertsaal oder im „Schaafstall“ im Ortsteil Egestorf genießen. Das Museum in den Räumen des ehemaligen Wettbergschen Adelshofs zeigt vielfältige Sammlungen wie u.a. eine umfangreiche regionale Keramiksammlung der Renaissance- und Barockzeit. Im Deutschen Stuhlmuseum im Ortsteil Eimbeckhausen dreht sich alles um das Thema Holzstuhl.










