Grenzlandmuseum Eichsfeld

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld wurde 1995 in den Gebäuden der früheren DDR-Grenzübergangsstelle Teistungen zwischen dem niedersächsischen Dorf Gerblingerode im Westen und Teistungen im Osten eröffnet.

1973 wurde der Grenzübergang als Folge des Grundlagenvertrages zwischen der Bundesrepublik und der DDR eröffnet, offiziell wurde er Duderstadt/Worbis benannt. Dieser Grenzübergang wurde in 16 Jahren von fast 6 Millionen Reisenden genutzt.

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld
Der Grenzübergang Duderstadt-Worbis in Teistungen

Das Museum des Grenzlandmuseum Eichsfeld

Das Museum befindet sich in den Originalräumen des ehemaligen Verwaltungsgebäudes des Überganges und informiert auf über 1.000 Quadratmetern über die Geschichte der deutschen Teilung. Der Kontrollturm des ehemaligen Grenzüberganges zeigt anschaulich die Arbeit der Grenzsoldaten der DDR, unter anderem kann hier eine typische Unterkunft besichtigt werden.

Von der Beobachtungskanzel im Turm wurden alle wichtigen Sperr-, Signal- und Betriebsanlagen kontrolliert und gesteuert. Ein 6 Kilometer langer Rundweg entlang der ehemaligen Grenze führt vorbei an 24 Informationspunkten sowie zum Teil original erhaltenen Grenzsperranlagen und Beobachtungsbunkern. 

Die Beobachtungskanzel im Wachturm
Ein 6 Kilometer langer Rundweg führt entlang der ehemaligen Grenze

Informationen für Ihren Besuch

Das Museum ist dienstag bis sonntags von 10.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Außer an den Weihnachtsfeiertagen sowie am 31.12. und 1.1. hat das Museum für Sie an allen Feiertagen geöffnet (auch wenn diese auf einen Montag fallen).

Der Eintritt ist moderat und beträgt 5,oo € (Ermäßigt 4,00 €). Das Hauptgebäude des Museums ist rollstuhlgerecht und stufenlos zugänglich. Ein Aufzug ist vorhanden. Barrierefreie Toiletten stehen ebenfalls zur Verfügung.

Ein Besuch der Ausstellungen des Museums mit Hunden ist, mit Ausnahme des jederzeit zugänglichen Grenzlandweges, nicht gestattet.

Wer möchte kann das Grenzlandmuseum mit dem neuen Audioguide kennenzulernen. Entwickelt wurde er für Familien mit Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren.

Auf zwölf Hörstationen werden Gäste von der elfjährigen Maja und ihrem Opa Peter über das ehemalige Grenzübergangsgelände und den Grenzlandweg begleitet: Die wissbegierige Maja stellt spannende Fragen und Opa Peter erzählt Geschichten, die auch für die Erwachsenen interessant sind. So wird die Geschichte der Teilung Deutschlands für die ganze Familie verständlich.

Hinweis: Der Audioguide ist offline auf dem eigenen Smartphone nutzbar. Alle Informationen zum Laden der Inhalte mit dem W-LAN des Museums und zur Bedienung gibt es an der Museumskasse.